Vom 4. bis 7. Mai 2026 fuhr ein Teil der Studierenden der Fachschule für Umweltschutztechnik mit den Lehrkräften Thomas Stappert und Catrin Heinrich zur diesjährigen IFAT, der Weltleitmesse für Umwelttechnologien, die im Zwei-Jahres-Turnus stattfindet.
Im 60. Jubiläumsjahr der IFAT präsentierten ca. 3.400 Aussteller aus rund 60 Ländern auf einer Größe von 42 Fußballfeldern in 18 Messehallen ihre innovativen Lösungen für Wasser, Recycling und Kreislaufwirtschaft. Die geopolitische und wirtschaftliche Bedeutung der Kreislaufwirtschaft prägte die IFAT maßgeblich. Im Fokus standen effiziente Ressourcennutzung, geschlossene Stoffkreisläufe und reduzierte Abhängigkeit von Primärrohstoffen. Das große wirtschaftliche Potenzial der Kreislaufwirtschaft belegt eine Studie im Auftrag des Bundesverbandes der Deutschen Industrie (BDI), die auf der Messe vorgestellt wurde. Umwelttechnologien werden somit zur globalen Schlüsseltechnologie.
Für die Studierenden war es eine ausgezeichnete Möglichkeit, sich über die neuesten Techniken zu informieren und Kontakte zu Firmen zu knüpfen. Neben der individuellen Erkundung gab es eine gebuchte Führung am Stand des Pumpenherstellers wilo aus Dortmund.
Auch die Lehrkräfte konnten ihre Fachexpertise durch Gespräche und Teilnahme an Fachvorträgen erweitern. Durch Kontakte gab es Angebote von Fachfirmen für Vorträge in der Schule sowie Projektarbeitsthemen für die Studierenden.
Sehr erfreulich waren einige geplante, aber auch zufällige Treffen mit ehemaligen Studierenden. „Es ist schön zu hören, dass die Techniker mit ihren verantwortungsvollen Arbeitsbereichen sehr zufrieden sind,“ so Herr Stappert.
Am Mittwochabend endete die Messe für die Studierenden und uns Lehrkräfte mit einer Einladung zu einer Standparty. Für alle war die Messe eine gelungene Veranstaltung mit vielen neuen Eindrücken und Erkenntnissen. Der nächste Termin in zwei Jahren „save the date 29. Mai bis 1. Juni 2028“ ist bereits notiert.
